Autor: Christian Schmidt

Tank und Benzinleitungen

Tank und Benzinleitungen sind zwei nicht zu unterschätzende Komponenten beim Käfer:

Ein Stahltank kann mit der Zeit von innen rosten. Dies sollte man von Zeit zu Zeit prüfen. Was aber viele vergessen: im oder unter dem Tank befindet sich ein Sieb bzw. ein Filter, damit Schmutzpartikel aus dem Tank nicht in die Benzinleitungen und letztendlich in den Vergaser gelangen. Auch hier sollte man am besten 1x im Jahr bei der Wartung einen Blick drauf werfen.

Den Benzinschläuchen im Käfer gilt ein besonderes Augenmerk:
Gummi altert mit der Zeit, wird spröde und rissig. Gefährlich wird es dann vorallem im Motorraum, wenn ein Schlauch undicht wird, Benzin ausläuft und damit den Motorraum in Brand setzt. Hierdurch sind schon sehr viele Käfer abgebrand und waren in den seltensten Fällen noch zu retten.

Nachfolgend beschreiben wir euch den Ausbau des Benzintanks, Einbau eines neuen Benzinfilters, sowie den Austausch der Schläuche.

Als Modell diente uns ein 1200er Mex, BJ.´84

Der Tank sollte für diese Arbeiten so weit wie möglich leer gefahren sein! Umso weniger Benzin noch im Tank ist, umso geringer ist die „Sauerei“ mit dem Benzin!

Und hier noch einige wichtige Sicherheitshinweise:

  • Kein offenes Feuer, nicht rauchen, keine glühenden oder sehr heißen Teile in die Nähe des Arbeitsplatzes bringen. Unfallgefahr! Feuerlöscher bereitstellen!
  • Unbedingt für gute Belüftung des Arbeitsplatzes sorgen. Kraftstoffdämpfe sind giftig.
  • Beim Öffnen der Kraftstoff-Anlage austretenden Kraftstoff mit einem Lappen auffangen. Hautkontakt mit Kraftstoff vermeiden. Schutzbrille tragen.
  • 2 m Benzinschlauch – ∅ 5,5 mm
  • 8 Schlauchschellen für den Benzinschlauch (ggf. mehr -> als Ersatz!)
  • Benzinfilter


bei Bedarf:

  • Kraftstoffsieb für den Einbau in den Tank -> als Zusatz oder Alternative zum Benzinfilter
  • Tankanschlussrohr, Überwurfmutter und Dichtung
  • Schelle für Einfüllstutzen und Entlüftungsschlauch
  • Dichtung für Tankauflage

 

Der Benzinschlauch unter dem Tank verläuft vorne rechts. Daher ist es ratsam, das Fahrzeug vorne anzuheben (Wagenheber unter der Vorderachse) und das rechte Rad zu demontieren. Dies erleichtert die nachfolgenden Arbeiten.

Bei Arbeiten an der Kraftstoff-Anlage, sollte aus Sicherheitsgründen das Batterie-Masseband abgeklemmt werden!

Zuerst das Kabel vom Tankgeber entfernen und die 4 Schrauben der Befestigungsklammern vom Tank lösen

Tank2

Die Klammern des Füll- und Entlüftungsstutzens lösen – am besten mit einem schmalen Schlitzschraubenzieher aufbiegen

Tank3

Nun sollte sich der Tank leicht anheben lassen (auf die Kabel links und rechts vom Tank achten und nicht einquetschen)

Tank4

Um das restliche Benzin im Tank und den Leitungen abzulassen, am besten einen Benzinkanister unterstellen, den Schlauch mit einem Seitenschneider aufschneiden und in den Kanister ablaufen lassen.

Ein prüfender Blick bei Tageslicht auf den leeren Benzinfilter zeigt uns die Verschmutzungen die sich im Laufe der Zeit angesammelt haben (manchmal ist dies benzingefüllt und in eingebautem Zustand unter dem Tank gar nicht so ersichtlich)

Filter-alt-

Das Bild zeigt einen Filter der 6 Jahre eingebaut war, der Tank jedoch mindestens 10 Jahre nicht gereinigt wurde.

Weiter geht´s mit dem Tank

Die Überwurfmutter am Tankanschluss setzt sich im Laufe der Jahre oftmals stark zu. Lässt sie sich nicht leicht lösen, sollte man das Ganze erstmal mit einem guten Rostlösespray behandeln.

Nach dem erfolgreichen Öffnen sieht man dann ggf. solche Ablagerungen am Anschluss:

Es empfiehlt sich auch mal einen prüfenden Blick in das Innere des Tanks zu werfen.
Dazu am besten den Tankgeber demontieren.
Weist der Tank bereits größere Roststellen auf, sollte dieser wohl eher gegen ein Neu- oder besseres Gebrauchtteil getauscht werden.

Nun die Anschlussteile am Tank begutachten und säubern oder ggf. austauschen.

In manchen Tanks ist bereits ein Filter integriert (siehe nachfolgendes Foto). Einfacher zu wechseln ist jedoch ein einfacher Kunststofffilter unter dem Tank. Beides gleichzeitig macht eher weniger Sinn.

Tankanschlüsse

Vor dem Einbau der neuen Schläuche sollte man auch mal einen Blick auf die metallene Benzinleitung werfen, die in den Rahmentunnel geht. Oftmals hat sich auch hier Rost angesetzt. Es empfiehlt sich, diese mit einem Schmirgel zu reinigen und mit Fett oder einem Korrosionsschutzmittel zu schützen.

Benzinleitung_Rahmentunnel

Nun die neuen Schläuche zurechtschneiden

Für die Verlegung unter dem Tank nehmen wir ein längeres Stück mit ca. 50 cm und ein kürzeres mit ca. 35 cm (je nach Verlegung bitte selbst nochmal prüfen!). Beim Einbau des Filters auf die richtige Fließrichtung achten (auf dem Filter ist dies durch einen Pfeil gekennzeichnet)!. Jeden Übergang zusätzlich mit einer Schlauchschelle sichern.

→ Aus eigener Erfahrung empfehlen wir hier etwas bessere Schlauchschellen mit einer glatten Spannschelle (wie abgebildet) zu benutzen. Die Standard-Schellen mit einem sog. Schneckengewinde können durch die Riefen den Schlauch durch das Quetschen beschädigen.

Der Tank kann schon eingesetzt, sollte jedoch noch nicht fest verschraubt und an die Befüllleitung angeschlossen werden.

Nun widmen wir uns den Benzinschläuchen im Motorraum

Hier benötigen wir ein kürzeres Stück mit ca. 15 cm – vom Luftfiilterkasten her kommend zur Benzinpumpe – und ein längeres mit ca. 28 cm – von der Benzinpumpe zum Vergaser.

Auch hier gilt wieder: die Übergänge jeweils mit einer Schlauchschelle zu sichern!

Bei so manchen Käfern findet sich ein Benzinfilter IM Motorraum. Natürlich mag hier ein Austausch einfacher und schneller sein, als unter dem Tank. Jedoch sollte man beachten, dass im Motorraum schnell hohe Temperaturen herrschen. Wird ein Kunststofffilter zu heiß, schmilzt er und kann dadurch schnell einen Brand auslösen.
Von daher raten wir von dieser Einbaulage dringend ab!

Sind alle Schläuche getauscht und wieder fest, kann der Tank wieder befüllt werden.

Damit sich beim Erstbefüllen keine Luft in den Leitungen nach dem Tank bzw. im Filter festsetzt, empfehlen wir aus eigener Erfahrung folgendes:

  • den Tank erstmal nur leicht über das Loch des Tankgebers füllen
  • dann den Tank schräg anheben damit der Kraftstoff in die Leitung fließt
  • der Filter sollte sich nun füllen, Luft aus der Leitung nach oben entweichen
  • evtl. nach dem Festeinbau nochmal prüfen, damit es zu keinen Störungen im System kommt

Nun kann der Tank wieder eingebaut werden:

  • Dazu den Befüll- und Entlüftungsschlauch wieder fest aufstecken (die innere Dichtungsmanschette beim Füllschlauch sollte nicht verrutschen)
  • und die (neuen) Schlauchklemmen wieder fest anziehen (evtl. mit einer speziell vorhandenen Krimpzange).
  • Den Tank ausrichten, die 4 Klemmen wieder anschrauben
  • und das Kabel zum Tankgeber anschliessen.
  • Zum Schluß noch das Vorderrad montieren
  • und das Masseband an die Batterie anschließen.

FERTIG!

  • Nach einem Probelauf empfiehlt es sich nochmal einen Blick alle Anschlüsse und deren Dichtigkeit zu werfen
  • Es rechnet sich grundsätzlich immer, auch nach wenigen Jahren, für ein paar wenige Euro die Benzinschläuche zu ersetzen (meist verrät hier ein aufgedrucktes Herstellungsjahr das entsprechende Alter) BEVOR etwas undicht wird und der Käfer abfackelt!

Karpfenfahrt 2017

Kaum fangen die Herbstmonate mit „R“ an, ist es wieder Zeit für unsere alljährliche Karpfenfahrt.

Dieses Mal führte es uns nach Fichtelberg (Oberfranken) ins Deutsche Automobilmuseum. Abfahrt war um 10.00 Uhr bei herrlichstem Sonnenschein und blauem Himmel an unserem Stammtischlokal (Gaststätte Bahnhof Dutzendteich). Mit 9 Fahrzeugen starteten wir erstmal durch die Stadt, entlang der B14 nach Lauf zu unserem 2. Treffpunkt. Hier stießen dann noch weitere Mitglieder hinzu.

Weiter ging die Fahrt über die Bundesstraße bis nach Hersbruck. Auf der Strecke nach Vorra bot sich uns eine herrlich bunte Landschaft. Hier zeigte uns die fränkische Natur so ziemlich alle herbstlich leuchtenden Farben die sie zu bieten hat. Kurz vor Velden mussten wir gezwungenermaßen auf eine Umleitungsstrecke ausweichen, die so nicht geplant war. Da kann es natürlich leider auch passieren, dass sich so eine Kolonne von 12 Fahrzeugen aus den Augen verliert und man in 2 Gruppen weiterfährt – so auch bei uns. Zum Glück hatte der eine oder andere auch ein Navi oder eine Landkarte dabei, sodass wir uns dann, mit einer leichten Verspätung, um ca. 12.30 Uhr am Landgasthof Freiberger alle wieder zum Essen trafen.
Dort liessen wir uns erstmal die bereits auf uns wartenden Karpfen schmecken.

Frisch gestärkt rollte die Kolonne dann gegen 14.00 Uhr weiter in Richtung Fichtelberg, zu unserem nächsten Ziel, ins Automuseum. Die Route führte uns über Bayreuth, weiter entlang auf der Landstraße nach Weidenberg, Warmensteinach bis nach Fichtelberg.
Gegen 15.00 Uhr kamen wir am Automobilmuseum an.

Nachdem wir alle Fahrzeuge der zwei Hallen sowie die Flugzeuge im Freigelände bestaunt hatten, fuhren wir um 16.30 Uhr weiter nach nach Bischofsgrün ins Café Kaiser
Hier erfreuten wir uns den leckeren selbstgebackenen Kuchen, frischem Kaffee und fanden in gemütlicher Atmosphäre noch den Ausklang des Tages.

Fazit des Tages: Kolonnenfahren müssen wir noch optimieren – und – manchmal ist eine gute Landkarte dabeizuhaben besser, als eine Navigation über Handy (wenn man wiedermal nur schlechtes Netz hat) 😀

Bilder des Tages gibt es natürlich auch, sogar ganz viele…

 

Das war 2017

Liebe Freunde der luftgekühlten VW-Familie,

Das 29. große Tagestreffen an der Steintribüne Nürnberg ist vorbei, und es war wieder ein toller Erfolg!

auch in diesem Jahr konnten wir bei herrlichstem Wetter wieder viele Käfer & Co – Begeisterte zu unserem Tagestreffen an der Steintribüne begrüßen. Insgesamt zählten wir 321 Fahrzeuge, darunter natürlich sehr viele Käfer, aber auch zahlreiche Bullies, Kübel, Karmann-Ghia, Porsche, etc.

Als besondere Gäste begrüßten wir diesmal die Oldtimerfreunde Zenngrund e.V., die uns mit einigen Traktoren zum „Treffen im Treffen“ besuchten. Auch Traktoren haben ihren Charme, welche viele interessierte Besucher anzog, als sie gemächlich und knatternd auf den Platz rollten. 

Gegen Mittag war unser Platz dann auch schon gut mit Fahrzeugen gefüllt, die Schlange am Grill- und Kuchenstand wurde länger und die Sonne strahlte mit voller Kraft. Kein Wunder – bei so vielen herrlichen Autos!

Auch unser Rahmenprogramm kam bei den Besuchern gut an: Musikalische Unterhaltung neben dem Festzelt, ein Segway-Parcour, sowie einige Verkaufsstände unterstützten uns bei unserem Treffen. Und selbst unsere kleinsten Besucher konnten sich wie üblich an der „HotWheels“-Rennbahn vergnügen.

Natürlich gab es ab 13.00 Uhr wieder eine Preisverleihung für besondere Fahrzeuge:

Ein roter Karmann Ghia wurde für das originalste Fahrzeug gekürt, die weiteste Anreise hatte ein Engländer mit seinem Bulli (1450 km) und das älteste (angemeldete) Fahrzeug war ein toll-restauriertes Cabrio von 1956. Neu in der Bewertung: die geilste Schüssel – ging an einen Käfer mit besonderen Umbauten im Front- und Heckbereich.

Gerne hätten wir den ein oder anderen Preis mehrmals verliehen – bei so vielen herrlichen Fahrzeugen! Aber so eine Entscheidung ist eben nicht einfach.

Vielen herzlichen DANK nochmal an alle Teilnehmer und Besucher, die teilweise sogar eine sehr lange Anreise in Kauf nehmen, und das nur um unser Treffen zur Besuchen – das stimmt uns sehr freudig! 🙂

Wir freuen uns schon jetzt auf nächstes Jahr – zum 30. Steintribünentreffen.
Damit selbst die Presse wieder schreiben kann:

 „Ein Auto, das ein Lächeln zaubert!“

Euer Käferteam Nürnberg e.V.

 

Oldtimertreffen Obereisenheim 2017

Zum 10. Treffen für Oldtimer aller Marken für PKW, Motorräder und sogar Trecker war wieder eingeladen. Tolles Ambiente am Mainufer, am Ortsrand und auch innerhalb des lieblichen Weinortes Obereisenheim war geboten. Herrliche Weinstuben und Heckenwirtschaften sowie freie Straßenbewirtschaftung luden wieder zum gemütlichen Verweilen bei frischem Wein, Bremser oder Kuchen ein.

Diese Veranstaltung ist immer noch ein kleiner Geheimtip in Unterfranken und dennoch sehr professionell für viele Fahrzeuge organisiert. Jeder Oldtimerfahrer wird herzlich mit kleinen Geschenken und einer Flasche einheimischen Spitzenweins begrüßt, sodaß man auch nach der Fahrt damit den Abend zuhause nett ausklingen lassen kann.

Hier einige Bilder:

 

Werkzeug und Ersatzteil-Liste

Ob auf kurzen oder längeren Fahrten stellt sich immer wieder die Frage: Welches Werkzeug bzw. Ersatzteil soll ich mitnehmen oder sollte ich vielleicht sogar immer dabei haben?

Nun…es bleibt auch vieles im Ermessen des Fahrers, welche Sicherheit man möchte. Wobei die Ersatzteile eine wichtigere Rolle spielen! Das ein oder andere Werkzeug ist ggf. mit Hilfe der „gelben Engel“ eher schneller aufgetrieben, als z.B. ein Unterbrecherkontakt.

Wir haben euch in der nachfolgenden Liste mal das aus unserer Sicht Wichtigste zusammengestellt:

WERKZEUG

1 Satz  Doppel-Gabelschlüssel 7×8, 10×11, 10×13, 17×19
1 Satz  Ringschlüssel 10×13, 17×19, 21(x36)
1 Rohr-Steckschlüssel 8×10
1 Schraubenzieher f. Schlitzschrauben (Gr. 3 und 5 – evtl. 7)
1 Schraubenzieher f. Kreuzschlitzschrauben
1 Rohrzange 240 mm
1 Seitenschneider
1 Gripzange
1 Schlosserhammer 300g
1 Fühlerblattlehre
1 Prüflampe
1 Ratschenkasten
1 Radmutternschlüssel (am besten ausziehbar 17/19)
1 Zündkerzenschlüssel

ERSATZTEILE

1 Unterbrecherkontakt
1 Satz  Ersatzbirnen
1 Gaszug (passend!)
1 Kupplungszug mit neuer Flügelmutter
1 Keilriemen
1 Dichtsatz für Ölwechel
1 Verteilerläufer + ggf. Verteilerkappe
1 Zündkerzenstecker
1L Öl zum Nachfüllen
1 Benzinschlauch + Schellen
1 Satz  Zündkerzen
1 Rolle  Klebeband
1 Satz  Sicherungen
1 Rolle  Blumendraht
5m Kabel (1,5 mm2) + Wagoklemmen
 1 Satz  Kabelbinder (versch. Größen u. Längen)

1. Mai 2017 Ausfahrt

Unsere traditionelle 1. Mai-Ausfahrt führte uns diesmal ins schöne Fränkische Seenland.

Bereits im Vorfeld hatten wir für diese Fahrt groß Werbung auf unserer Homepage gemacht – dementsprechend war auch die Resonanz an Gästen diesmal ziemlich groß. Aber der Reihe nach:
Los ging es diesmal bereits um 07.30 Uhr am Bahnhof Dutzenteich. „Welch eine unchristliche Zeit an einem Feiertag“, dachte sich da so mancher, aber wir hatten auch ein großes Programm! Der noch kleine Start-Konvoi fuhr ab hier weiter zum 2. Treffpunkt nach Roth zum Parkplatz der Bäckerei Schmidt, wo bereits der Hauptteil der restlichen Gruppe wartete.

Mit den ersten Sonnenstrahlen um 08.15 Uhr machte sich dann eine stattliche Kolonne von 15 Fahrzeugen auf zum Altmühlsee nach Gunzenhausen, dem 1. Zielpunkt unserer Ausfahrt. Pünktlich um 09.00 Uhr dort angekommen, wartete bereits Elisabeth auf uns, die auch ab hier die Führung übernahm und uns den Tag über begleitete. Bei einem kleinen Rundgang bekamen wir sehr interessante Informationen über die Entstehung und die Geschichte des Altmühl-, Brombach- und Igelsees.

Weiter ging die Fahrt dann kurvig und hügelig zum Brombachsee. In Ramsberg stellten wir unsere Fahrzeuge ab, und nach einem kurzen Gruppenfoto spazierten wir anschließend zur Schiffsanlegestelle. Auf einer 1 ½ stündigen Rundfahrt auf dem großen Brombachsee erhielten wir wissenswerte Informationen von Elisabeth und der Durchsage auf dem Schiff. Das Wetter verschlechterte sich allerdings und es kam ein stärkerer und ungemütlich frischer Wind auf – so ist das eben manchmal „Auf hoher See“.

„Mittagszeit ist Essenszeit“ – dementsprechend fuhren wir im Anschluss an die Schifffahrt im langen Käfer-/Bulli-/Kübel- Konvoi weiter nach Fiegenstall in den „Gasthof zur Sonne“. Hier wurden wir bereits sehnsüchtig erwartet und mit einem Lächeln begrüßt (es kommt ja nicht jede Woche so eine Truppe an Käfern, Bussen und Kübeln hier vorbei). Nachdem Rainer das gewünschte Essen bereits vorbestellt hatte, musste hier auch keiner lange warten.

Gut gestärkt ging die Fahrt weiter, mit diversen Abstechern in diese außerordentlich abwechslungsreiche Landschaft, bis nach Spalt. Auch hier gab´s einen kurzen Rundgang durch schöne und kleine Gässchen, den Besuch der St. Nikolaus Kirche und des „Kornhaus“. 

Nachdem die Zeit aber nun doch schon recht fortgeschritten war, mussten wir den Programmpunkt mit der „Mandalasmühle“ leider streichen und fuhren stattdessen anschließend weiter nach Absberg. Bei Kaffee und Kuchen ließen wir den Tag noch gemütlich ausklingen, bevor es gegen 17.00 Uhr wieder zurück in die Heimat ging.

Ein schöner Tag ging zu Ende, das Wetter hielt bis zur letzten Minute (erst um 17.00 Uhr kamen vereinzelte Regentropfen). „Wenn Engel reisen…“

Vielen Dank an Rainer für die Planung dieser tollen Fahrt und Elisabeth für die vielen Erklärungen rund um das fränkische Seenland!

Hier einige Bilder des tollen Tages …

Histor. Eisenhammer 2016

Am 3. Dezember trafen sich die Mitglieder des Käferteams zur Jahresabschlußfeier.

Vorher jedoch ging es noch nach Roth-Eckersmühlen ins Museum „Historischer Eisenhammer“. Hier bekamen wir eine Führung durch die Schmiede des ehem. Besitzers, Herrn Schäff. Bis 1974 wurden hier Handwerkzeuge (keine Waffen) für die Holzbearbeitung und die Landwirtschaft geschmiedet. Als in den 70er Jahren die Massenproduktion in den Fabriken jedoch stark anstieg, lohnte sich die Schmiede nicht mehr und so mußte Herr Schäff diese 1974 stillegen.

Beeindruckend war vorallem die Schmiedevorführung, die wir zu sehen bekamen. Das ist noch Handwerkskunst, die man sich heute nicht mehr vorstellen kann!
Anschliessend ging es noch in das nebenstehende Gebäude. Hier lebte der Besitzer der Schmiede Fritz Schäff bis zu seinem Tode. Unzählige Exponate vermitteln einen ausführlichen Eindruck der damaligen Lebenswelt.

Um 17 Uhr ging die Fahrt dann weiter zur Weihnachtsfeier in den „Bockstall“ nach Obermässing. Unser Mitglied Andy zauberte uns dort ein leckeres Buffet. In gemütlicher Runde ließen wir den Abend dort ausklingen.